Interview Dirk Specht: Energieökonomie, Chinas Strategie und Europas Sicherheit
Shownotes
In dieser Folge spreche ich mit Dirk Specht, einem erfahrenen Ökonomen und Medienexperten, über die aktuellen Herausforderungen Europas zwischen Energiekrisen, geopolitischen Spannungen und dem globalen Wettlauf um technologische Vorherrschaft. Wir beleuchten, wie Konflikte im Nahen Osten und der Ukraine nicht nur die Energiemärkte, sondern auch die politische und wirtschaftliche Stabilität beeinflussen. Besonders im Fokus: Chinas strategische Planungen, der Wandel globaler Lieferketten und die Bedeutung von Autarkie und Innovation für Europas Wettbewerbsfähigkeit. Wir diskutieren, warum ein neuer strategischer Ansatz auf europäischer Ebene dringend notwendig ist – und welche Chancen sich aus den aktuellen Krisen ergeben können. Hören Sie rein, wenn Sie wissen wollen, wie Europa jetzt Weichen für eine sichere, moderne und unabhängige Zukunft stellen kann.
Dirk Specht
Energiewirtschaft
https://de.wikipedia.org/wiki/Energiewirtschaft
Strommarkt
https://de.wikipedia.org/wiki/Strommarkt
Ukrainekrieg
https://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_%C3%9Cberfall_auf_die_Ukraine_2022
Straße von Hormus
https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fe_von_Hormus
Erneuerbare Energien
https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energien
Elektromobilität
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromobilit%C3%A4t
Fünfjahresplan (China)
https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnfjahresplan_(Volksrepublik_China)
Photovoltaik
https://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik
Batterietechnologie
https://de.wikipedia.org/wiki/Akkumulator_(Elektrotechnik)
Drohnen
https://de.wikipedia.org/wiki/Drohne_(Luftfahrzeug)
Autarkie
https://de.wikipedia.org/wiki/Autarkie
Künstliche Intelligenz
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCnstliche_Intelligenz
Robotik
https://de.wikipedia.org/wiki/Robotik
Europäische Union
Transkript anzeigen
00:00:04: Willkommen zurück auf unserem Kanal hier bei der Sicherheitsallianz und EuroCosmo TV.
00:00:09: Heute darf ich begrüßen Dirk Specht, er ist Ökonom Unternehmer- und Medienexperte, der sich intensiv mit Themen wie Energiewirtschaft, Strommarkt und Versorgungssicherheit beschäftigt.
00:00:20: Als ehemaliger Chefredakteur von Capital.de und Digitalchef der FATS bringt er umfangreiche Erfahrungen in der Medienökonomie und Digitalisierung mit.
00:00:29: Heute ist er als Dozent Aufsichtsrat und Autor tätig und analysiert regelmäßig globale und wirtschaftliche Entwicklungen.
00:00:37: Geopolitik, China, Europa Modernisierung und systemische Risiken.
00:00:42: Als solcher kann er uns zu diesen Themen im Kontext der Sicherheit Europas und der globalen Sicherheit sicherlich viele Einblickeieten.
00:00:51: Der Graben ja durch den Iran Krieg große Verwerfungen auf Energiemärkten.
00:00:57: Und das macht auch für Deutschland nicht halt.
00:01:00: und vor der Wirtschaft hier, wie siehst du denn die Entwicklung jetzt in den nächsten Monaten oder vielleicht dem nächsten Jahr wo es hingehen kann mit den Öl- und Gaspreisen?
00:01:10: Was das dann zum Beispiel für die Heizperiode im kommenden Winter bedeutet?
00:01:15: Ja, schwierige Frage aber wir reden hier natürlich vor allen Dingen über Risikobewertung also nicht über eine Exzeltabelle, die wir ausrechnen können.
00:01:26: Die Risikobewertung ist auf der einen Seite beschwichtigend, weil wir so viele direkte Lieferungen aus Vermuß nicht bekommen.
00:01:36: Und auf der anderen Seite ja dramatisch wenn wir die Experten aus der Energiewirtschaft hören, die alleine schon aufgrund der Quoten und auch auf Grund der Lieferketten Themen, die dahinter hängen also wie viel Zwischenlager- und Puffer haben wird denn?
00:01:52: von der größten Energiekrise, die wir hier gesehen haben sprechen.
00:01:57: Ich denke das liegt irgendwo dazwischen.
00:02:00: Die Risikobewertung muss man ehrlicherweise sagen ist natürlich bei beiden Korridoren.
00:02:06: also das kann sich ganz schnell auflösen und es kann aber auch richtig schlimm werden.
00:02:10: damit muss man sich nun beschäftigen.
00:02:12: Wo liegen die wahrscheinlichen Korridore?
00:02:15: Je nachdem, wer ich jetzt bin.
00:02:17: Ich sage mal ganz ehrlich, wäre ich Regierung dann würde ich mich eher mit dem oberen Korridor beschäftigen weil das ist irgendwo meine Aufgabe.
00:02:25: Unternehmen müssen das sicherlich sehr unterschiedlich disponieren.
00:02:30: Wer sich da mit dem unteren Level zufriedengeben mag muss das selber entscheiden.
00:02:35: Ich halte es für etwas fahrlässig zumal wir ja in der Feinheit auch Lieferketten haben, bei denen wir direkt physisch abhängen.
00:02:44: Geht ja nicht nur um Öl und Gas geht ja auch um ganz andere Stoffe und Vorprodukte.
00:02:50: Im Übrigen der Hinweis im Bereich der Luftfracht sind auch die Kurden viel höher über diese Regionen gehen.
00:02:57: Umgekehrt gibt es natürlich auch Gegenreaktion.
00:02:59: also viele Unternehmen beschäftigen sich bei Lieferkettenstörungen ist das nicht das erste Mal mit Ausweichmöglichkeiten Beschaffungswegen und Deshalb um in die Glasfugel zu schauen, also den oberen Risikolevel sehe ich ehrlich gesagt nicht.
00:03:18: Ich sehe auch nicht die ganz großen wirtschaftlichen Auswirkungen weil wir merken dass die Weltwirtschaft vom Ölpreis und der Ölversorgung nicht mehr so abhängig ist wie früher.
00:03:31: Aber wir sind in einer empfindlichen Situation, vor allen Dingen in Europa.
00:03:35: Jede weitere Krise und die hat sich ja also die Größenordnung haben wir.
00:03:41: Tut natürlich weh!
00:03:42: In einer geschwächten Situation.
00:03:44: daher sehe ich insgesamt keinen Grund das jetzt irgendwie zu bagatellisieren.
00:03:49: Das ist schon eine große Herausforderung mehr.
00:03:52: Die in den Größenordnungen derer ist, die ja noch ungelösbar und schwellen.
00:03:56: Also die geopolitische Situation jetzt leider um ein Ereignis von relevanter Größenordnung reicher.
00:04:05: Richtig, wir haben ja sowieso die schon jahrelang laufenden größten Krieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg, in der Ukraine mit der russischen Aggression.
00:04:15: Wo jetzt es doch auch ermutigende Signale gibt aus der Ukraine, die Signale der ukrainischen Stärke und der rossischen Schwäche weil das gehört zu diesem Gesamtbild dazu und auch den erratischen Signalen aus Washington und aus den USA sei es in der Handelspolitik, in Auslandssicherheitspolitik oder Innenpolitik.
00:04:33: Das hilft ja nicht weiter wenn man stabil planen möchte und als Wirtschaft erwachsen Handel treiben möchte.
00:04:40: Wobei das Zusammenhänge hat, ne?
00:04:42: Also du weißt völlig zu Recht darauf hin, dass typische Krise ja nicht nur schlechte oder nicht nur gute Nachrichten bei Militärtechnisch natürlich ein interessanter Link ist denn die Ukraine hat es offensichtlich geschafft durch moderne Technologie vor allen Dingen im Drohnensektor hier auf der einen Seite eine Todeszone zu schaffen in der eine Kriegsführung gar nicht mehr möglich ist.
00:05:11: Und jetzt den Krieg auch ins Hinterland und vor allen Dingen in die Logistik der Russen zu tragen, dasselbe gelingt im Iran mit ähnlichen Technologien halt auch.
00:05:23: Das heißt wir sehen hier als positive Nachricht natürlich das überlegende militärische Mächte nicht mehr so einfach wirklich alles kontrollieren können.
00:05:35: Das hat aber dann unterschiedliche Wirkungen auf der einen oder anderen Seite und damit auch zur Risikobewertung langfristig.
00:05:43: Da muss sich natürlich niemand wirklich einbilden, dass wir gerade in dieser Region nach Ost irgendeine stabile Situation bekommen werden.
00:05:52: Also vielleicht lösen die das jetzt mal?
00:05:55: Und vielleicht atmet da noch der eine oder andere auf, aber tief schlafen würde ich nicht mehr.
00:06:00: Das hört man natürlich ungern, aber ich glaube jetzt ist... dem Iran, spätestens jetzt ist dem Iran klar geworden.
00:06:06: Also man hat das schon jahrelang gesprochen darüber dass im Falle eines Krieges die Chance war noch muss geschlossen werden würde.
00:06:13: Das war fast so sicher wie das Arm in der Kirche und dennoch hat es dann scheinbar in der Trump-Regierung ein oder anderen überrascht.
00:06:22: oder kamen die Szenarien nicht so richtig vor wurde nicht durchgespielt bis zum Ende?
00:06:27: Oder wurde nicht ausreichend rücksichtigt?
00:06:29: einfach dieses Physikoszenario.
00:06:33: Jetzt sieht der Iran, dass er hier sozusagen eine ökonomische Massenvernichtungswaffe in der Hand hat und die wird genutzt.
00:06:40: Und das wird auch nicht mehr aus der Hand gelegt.
00:06:42: höchstwahrscheinlich man kann höchsten versuchen das irgendwie mit einem Deal zu stabilisieren.
00:06:48: aber Die europäer können ja nur flankierend agieren.
00:06:52: und haben wir auch ursächlich Mit dieser neuen krise jetzt wenig zu tun?
00:06:56: es ist ja bei uns schon Jahrzehnte kann man sagen gibt's diesen konflikt zwischen der Lobby und den gesellschaftlichen Gruppen, die für Erneuerbare streiten.
00:07:06: Und für die Energiewende und derer die eher Bremsen in der Richtung die eher sagen wir müssen auch die fossilen Strukturen und Verbrennungsmotoren usw.
00:07:17: weiter weiterhin behalten und mehrgleisig fahren zumindest und die da eher bremsen bei der Entwicklung der Neuerbaren.
00:07:24: siehst du jetzt durch diese neuerliche Krise durch die nochmal wieder höheren Preise Hier die Möglichkeit, dass das Pendel jetzt vielleicht sogar endgültig rüber schwingt Richtung erneuerbare und Richtung auch Elektromobilität.
00:07:41: Um auch unabhängiger zu werden von solchen Shocks von außen?
00:07:45: Ja also das könnte ein positives Outcome dieser Krise sein.
00:07:50: Das sollte man ja auch immer suchen.
00:07:53: Man muss schon sagen, das ganze Thema Lieferketten, Diversifizierung... Geo-politische, geoeconomische Aufstellung ist ja schon lange in Diskussion.
00:08:04: Ganz grundsätzlich und ich glaube jeder versteht das gerade Energielieferketten hier die wichtigsten überhaupt sind.
00:08:15: Das ist ja nah an der Wasser- und Lebensmittelversorgung wenn man so will.
00:08:20: Daher ist jetzt vielleicht ein bisschen ins Hintertreffen gekommen meines Erachtens ohnehin falsche Diskussion das rein ökonomisch bewerten zu wollen, sondern es auch strategisch zu bewerten.
00:08:36: Nochmal also die ökonomischen Bewertungen halte ich ohnehin schon immer für falsch.
00:08:39: aber ich glaube dass jetzt in der Öffentlichkeit die Aufmerksamkeit größer ist.
00:08:45: zu sagen ich will es nicht nur ökономisch bewerte und ich kann es nicht mehr ökonymisch bewerben was ja sogar richtig ist kann man schon mal auf dem Planeten schauen und sehen, wie bewerten das denn andere Regionen?
00:08:58: Und seit wann bewerten sie das.
00:09:01: Da sehen wir Regionen die diesen Konflikt zwischen strategischer, ökonomischer Sicht nie gesehen haben und die auch zu ganz anderen Ergebnissen kommen als wir.
00:09:15: Ich glaube, ich verstehe die Anspielung auch auf welche Länder es da geht unter anderem China.
00:09:20: Aber ich möchte noch mal kurz auf den Gegensatz Ökonomie versus Strategie gehen.
00:09:25: und würde dann noch einen Gegensat ... innerhalb der Ökonomie aufmachen oder danach fragen, nämlich zwischen Mikro- und Makroökonomie beziehungsweise Betriebswirtschaft.
00:09:34: Und Volkswirtschaften da erscheint sich bei dem Thema auch ein Konflikt zu ergeben.
00:09:41: Ein Zielkonflikt und wo es doch in der Vergangenheit auch in der Politik der Bundesregierung scheinbar öfters mal eher um die betriebspolitisch Perspektiven gegangen ist, schwerpunktmäßig und weniger um die Volkswirtschaft liegen.
00:09:57: Oder sehe ich das falsch?
00:09:59: Ja, das halte ich für völlig richtig.
00:10:01: Ich glaube dass wir hier betriebswirtschaftliche Interessen von bestimmten Branchen haben.
00:10:07: Ich denke dass wir sogar in der Energiewirtschaft eine eigentlich eher ökonomische, also versorgungstechnisch ganz wichtige Branche.
00:10:15: Ökonomisch aber keine wichtige Bransche haben die auch ein bisschen anders positioniert wird.
00:10:22: Wir sehen global viele Volkswirtschaften, die sagen das ist eine Branche, die sicherlich systemkollegant ist und daher auch zuverlässig liefern muss.
00:10:33: aber die große Wertschöpfung sollte da gar nicht stattfinden weil die Wertschüpfung woanders wegnimmt.
00:10:38: Das sehen wir hier auch.
00:10:40: das sind also die falschen Interessen.
00:10:43: was auch eine große Rolle in Deutschland spielt ist es der Staat selber an dieser Industrie oder an diesem Wirtschaftszweig beteiligt ist, von Beteiligung auf Bundesebene bis zu den Kommunen haben wir vor allen Dingen Netzbetrieb aber auch bei anderen Kraftwerksbetreibern und verschiedene Staatsbeteiligungen und auch Staatsinteresse.
00:11:07: Das halte ich ordnungspolitisch ehrlich gesagt für die schlechteste Version.
00:11:12: also man kann sich sicherlich jetzt hohen Level auf dem Metallevel der Theorie, entscheiden ob ich das jetzt staatlich mache oder ob ich es privatwirtschaftlich mache.
00:11:24: Beide Lösungen können gut oder schlecht laufen.
00:11:27: man kann hier einfach sagen die eines besser oder andere schlechter und man muss halt die die man wählt auch richtig machen.
00:11:33: aber rein ordnungspolitisch halte ich eine die weder des einen noch das andere umsetzt eigentlich zum scheitert Verurteilung.
00:11:40: Ich denke das sehen wir auch hier.
00:11:42: So wie du das sagst, klingt sehr nachvollziehbar.
00:11:45: Es sind aber auch sehr dicke Bretter.
00:11:47: Du hast gesagt es wird von der kommunalen Ebene bis hoch zur Bundesebene und wahrscheinlich spielt die Europaebene auch stark rein.
00:11:54: Und hier sind viele Interessen um das zu dröseln bin ich mal sehr gespannt.
00:11:58: also brauchen wir wirklich einen Sense of urgency und da muss wirklich erkannt werden was für Wettbewerbs Nachteile und auch für die Sicherheit damit verbunden sind um dann wirklich da auch ran zu gehen an diese schwierigen Themen.
00:12:12: Da sehe ich jetzt noch nicht so viel davon.
00:12:14: Wie ist es denn, du hast schon glaube ich angedeutet also China ja sieht hier nicht den Widerspruch zwischen der Strategie beziehungsweise sieht das Ganze strategischer?
00:12:23: Auch andere Länder sehen das strategischer und du bist ja auf sehr viele Nasien unterwegs und siehst es ja auch aus der sozusagen direkt aus dem eigenen Erleben.
00:12:32: wie hat sich jetzt schon jahrelang China aufgestellt?
00:12:35: haben sich andere Länder aufgestellt außerhalb Europas?
00:12:39: Und wie reagieren die jetzt auf die Iran-Krise und die Knappheit des Öls und Gases, dass dort nicht mehr durch die Straße von Hormus kommt?
00:12:48: Zum einen muss man sagen, die globale Energiepolitik und die dynamischen Energietechnologien werden bei uns ja oft bewusst falsch dargestellt.
00:12:59: Wir haben wenn man sich schlicht Investmentsströme anschaut und da sehen wir von der Wall Street bis nach Peking Die gleichen Tendenzen gehen die Investitionen natürlich in diese neuen Technologien.
00:13:14: Also im Photovoltaik, Winderzeugung und vor allen Dingen Batterietechnologie und jetzt zunehmend auch Netztechnologien, die man sträflich vernachlässigt in der Debatte.
00:13:25: Das ist v.a.
00:13:26: preisgetrieben schlicht, preis getrieben und rein ökonomisch getrieben.
00:13:30: global.
00:13:32: China war sicherlich das Land frühesten auch strategisch gesehen hat, also wirklich beide Ebenen gesehen hat.
00:13:41: Aber nicht die einzigen, also die Inder beispielsweise sehen das auch schon relativ lange und es nimmt jetzt natürlich zu ums Verweck zunehmen beobachte ich global und vor allen Dingen in Asien relativ klar eine Zweiteilung zwischen Ländern, die relativ sichere fossile Versorgungen haben wie die Amerikaner im Nahen Osten selber die das ein bisschen gelassener betreiben und denjenigen, die sie nicht haben vor allem nicht selber darüber verfügen.
00:14:13: Die sich ganz klar in den chinesischen Weg inzwischen begeben.
00:14:18: Der wie gesagt ist schon relativ alt Und es liegt einfach daran dass man muss das chinesische System mit den mehr Jahresplänen vielleicht ein bisschen genauer kennen.
00:14:30: Da wird ja häufig von Autokratie und dann sagt eben einer, wie es laufen soll.
00:14:35: Und dann auch noch der Irrglaube, der sagt dann morgen vielleicht auch wieder was ganz anderes?
00:14:41: Das chinesische System kann man ja kritisieren und muss man auch kritisiert und vor allen Dingen sollte man's als Risiko und Herausforderung sehen.
00:14:49: aber umso mehr muss man sich natürlich damit beschäftigen bis denn wirklich funktioniert.
00:14:54: An der Stelle ist China im Wesentlichen als Technokratie zu bezeichnen, die extrem wissenschaftsbasiert, sachbezogen und strategisch Sachentscheidungen trifft.
00:15:05: Um Pläne erarbeitet – das ist eben nicht der Autokrat, der sagt ich hätte es gerne so -, sondern dass ein System auch von den Autokraten komplett auf Erfüllung und Ergebnis und Erfolg programmiert ist.
00:15:19: Das heißt schon, der Staatspräsident hat keine Lust, irgendeine Grundsatzrede über irgendwelche Staatsziele zu halten die nicht erfüllt werden.
00:15:29: Der hat sogar ein größeres Interesse an der Erfüllung seiner Langfristziele als von mancher westliche Politiker, der möglicherweise denkt ich kann dir auch wieder einkassieren und irgendwas anderes erzählen.
00:15:40: das mag der chinesischen Präsidenten nicht, dass mag die KP nicht und der ganze Apparat ist darauf wirklich ausgerichtet und strikt organisiert dass die Pläne, die aufgeschrieben werden auch funktionieren.
00:15:54: Die werden aufgeschoben und die funktionieren seit zwanzig Jahren.
00:15:58: Und in diesen Plänen gibt es so eine gewisse Verschiebung.
00:16:01: Es gibt überhaupt keine Änderung Es gibt nur eine Verschwiebungen.
00:16:04: Also zum einen ist es so Dass hier wirklich strategisch operiert wird.
00:16:08: Das heißt Strategie heißt immer verschiedene Ziele irgendwie zu vereinbaren Die nicht natürlich aufeinander einzahlen Sondern zu versuchen wie kann ich die optimal gleichzeitig erreichen.
00:16:21: Das ist eine Systemoptimierung und nicht eine Einzelfalloptimierungen, das sind wir auch schon bei dem ganz fundamentalen Unterschied zwischen Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft.
00:16:30: Und in diesen Plänen stand schon relativ früh schon seit zwanzig Jahren drin natürlich Wirtschaftswachstum Aber das wurde auch immer mehr konkretisiert.
00:16:41: Qualität des Wirtschaftswachstums, gesellschaftliche Ziele, strategische Ziele des Wirtschaftswachstums – es stand aber auch relativ früh drin Klimaneutralität also Ökostandards und das ist eben keine Schaufenster-Aussage wenn das in diesen Plänen drinnen steht.
00:16:58: Und da war sozusagen der Auftrag des Staatspräsidenten bringt das zusammen, bringt unsere Wirtschaftsziele zusammen unsere ökologischen Ziele und unsere geostrategische Ziele.
00:17:11: Und das geostratägische Ziel ist auch schon sehr, sehr lange die Autarkie.
00:17:16: Nicht nur Energieautarkie sondern wirtschaftliche Autarki, Lieferkettenautarki... Also ganz viele Ziele.
00:17:25: was wir eben diskutiert hatten, Lieverketten halt!
00:17:28: Und was sich da jetzt so ein bisschen verschoben hat in den letzten Jahren, sicherlich auch als Reaktion auf die USA ist das Wirtschaftswachstum sogar ein bisschen zurückgenommen wird und andere Ziele gleichrangig sind.
00:17:43: Und jetzt im aktuellen fünf-Jahresplan, dem Fünfzehnten steht erstmals Autarkie vor Wirtschaftswachsen.
00:17:54: Das ist die strategische Ebenis des allererste Mal in diesem Plan Das explizit auch formuliert ist, dass Wirtschaftswachstum nicht mehr die absolute Priorität hat sondern Autarkie.
00:18:08: Und dafür sind diese Elektrifizierung und der Ausbau erneuerbarer völlig normal also eine absolut logische Konsequenz.
00:18:20: und da sie in dem Gesamtplan auch Wirtschaftswachsen haben und die Dominanz von Technologien auf den Weltmärkten Werden diese Technologien auch so implementiert und so entwickelt, dass sie wirtschaftlich nicht nur funktionieren sondern sogar vorzugebringen?
00:18:40: Das unterscheidet hier zum Beispiel die Autokratie eines Vladimir Putin sehr stark von der NSU.
00:18:47: Denn in Russland wird alles Mögliche angekündigt und dann kommt sehr wenig bis nix dabei raus und oft ist das was bei heraus kommt noch ein Portiamen Kindgesdorf wo nur die Fassade da ist.
00:18:57: Also wenn Sie sagen, Sie entwickeln ein neues Handy, Smartphone dann gibt es davon zwei Stück, die zu Kosten von einer Milliarde dann entwickelt worden sind.
00:19:07: Was
00:19:08: sollte man nicht verwechseln?
00:19:14: Das russische System ist für mich die Verlängerung eines Geheimdienstes in eine Staatsorganisation und da ist absolute Kontrolle.
00:19:21: das jetzt kommt hier leider an Handwerke um die Ecke.
00:19:24: Das ist absolute Kontrolle.
00:19:25: natürlich, das Ziel und wenn ich absolute Kontrollen habe kann ich tatsächlich relativ willkürlich machen was ich gerade verrichtig hatte.
00:19:35: Dass es in China nicht so, das ist zwar vom Staatsapparat so und es gibt auch die Befürchtungen dass der Führerkulte jetzt wieder anfängt und dass diese Personen, dieses Staatspräsidenten möglicherweise einige Fehler produziert, aber das System ist auch von der Kp, von der Spitze vom ZK auf Erfolg getrimmt.
00:19:56: Das muss funktionieren!
00:19:59: Ja also ich würde noch hinzufügen... Putin ist ja auch dafür bekannt dass er den Geheimnis mit der Mafia fusioniert hat.
00:20:05: Also es ist auch sozusagen etwas was er dann in neunzig Jahren schon in Petersburg vorgemacht hat und später ging das in ganz Russland viral so zu sagen Und gleichzeitig ist es ja in China so Ja, sehr viel auf Resultate und Effizienz geschaut wird.
00:20:23: Und damit einhergehend auch anders mit Korruption umgegangen wird, zwar selektiv aber es ist durchaus so dass das da schon länger, viel länger als jetzt in Russland wo vielleicht ein bisschen Panik langsam einsetzt, schon viel länger auch sehr hart zum Teil vorgegangen werden gegen Korruption was sicherlich auch der Effizience nutzt.
00:20:47: Jetzt hat aber China gleichzeitig ist auch nicht alles Gold was glänzt.
00:20:50: Es hat glaube ich unter anderem zwei Probleme, zwei Idees würde man auf Englisch sagen Debt und Demography also Schulden und Demografie.
00:21:05: Ist das gewissermaßen auch Erfolg auf Pump bzw ein Modell dass nicht nachhaltig ist wenn man sich die Bevölkerungsentwicklung anschaut?
00:21:18: Also sagen wir so, das sind natürlich schwierige Herausforderungen an denen man auch scheitern kann.
00:21:25: Bisher ist es aber so, dass sie das nicht tun.
00:21:29: Was wir feststellen müssen ist ja, dass die innerhalb von vor nur zwanzig dreißig Jahren aus einem Schwellenland sich als Werkbank des Westens sozusagen verkaufen musste zur vielleicht jetzt schon führende Wirtschaftsnation gewonnen sind davon mal anerkennen.
00:21:51: Also bisher haben sie das alles offensichtlich richtig gemacht, dass das nur mit massiven Investitionen und Investition sind Schulden geht ist völlig klar also mit massivem Kapitaleinsatz, dass der Staat überschuldet ist glaube ich nicht.
00:22:10: Ich glaube auch nicht, dass Sie ein Verschuldungsproblem haben.
00:22:14: Das managen Sie nicht schlechter als die Amerikaner zumal gewisse Grundpfeiler dabei haben, die sie sehr gut bewahren.
00:22:24: Das ist ihre hohe Produktivität, das ist ihr Wachstum, das is ihre technologische Entwicklung und jetzt zunehmend ihre Exporterfolge.
00:22:34: also diese Industriepolitik, die vor allen Dingen dominante Schlüsseltechnologien auf den Weltmärkten zum Ziel hat oder hast du auch erreichen?
00:22:44: Sind die Absicherungen dieser dieser Vorfinanzierung nenne ich es mal, also der Begriff Schulden ist ein bisschen indifferent.
00:22:55: Da sollten wir eher auf die USA schauen weil bei den USA sicherlich die Hinterlegung auch zum einen das hohe Wachstum und die hohe Produktivität aber auch die Rolle des Dollars als Reservewährung und dass man an der Stelle eine Politik zulässt, die den schwächt und ja auch diese Rolle schwägt, das halte ich für schwierig.
00:23:16: Da habe ich bei den USA inzwischen eher ein paar Fragezeichen als bei den Chinesen.
00:23:21: Was die Demografie betrifft, ist die Herausforderung in China ja viel höher als im Westen.
00:23:28: Die demographische Entwicklung deswegen dieser dummen Kindpolitik.
00:23:33: Dramatischer als bei uns sehen auch viele nicht.
00:23:37: da steht im fünfzehnten Plan exakt die Antwort drin.
00:23:40: das ist nämlich genau diese Automatisierungsoffensive Während also bei uns relativ viele sagen, das ist ja immer noch so dieses Massen her an Billig-Arbeitern und Billiglöhnern treiben.
00:23:53: die Automatisierung, die dann natürlich auch zu diesen Effizienzen und zu diesem Produktivitätsgewinn führt ins Unendliche.
00:24:01: Also Dark Factories, die da entstehen wo überhaupt kein Mensch mehr arbeitet.
00:24:06: Das macht das System natürlich gegenüber Demografie wesentlich resistenter auch gegenüber Lieferkettenthemen, Preiskämpfen und viel Schlagkräftiger.
00:24:19: Also das sind zumindest viele Antworten gefunden.
00:24:22: Ob die funktionieren werden wir sehen aber ich traue das denen ehrlich gesagt eher zu als uns weil wir diskutieren hier über soziale Sicherungssysteme, die reine Umlagen-Systeme sind.
00:24:34: Und die eine Seite sagt Wir müssen ein bisschen sparen Die andere Seite sagt wir müssen mehr Einnahmen rein holen.
00:24:43: Das ist ja ein Ping-Pong-Spiel.
00:24:45: Ich glaube, das ist politisch im Übrigen genauso gewollt weil es ist ja das Flickwerk was ich treiben muss.
00:24:50: Ich muss ja beides machen, ich muss ein bisschen dran rumsparen und mir ein bisschen mehr Einnahmen und da suchte eine den Booman auf der anderen Seite.
00:24:57: aber die Wahrheit dass das strukturell nicht funktioniert kommt ja nicht auf den Tisch.
00:25:01: zumindest sind in China die Erkenntnisse auf dem Tisch stehen in dem Plan offiziell drin.
00:25:07: Ja das ist so.
00:25:08: wir haben dieses Problem und es stehen paar Antworten drin.
00:25:12: also Ich traue die Erlösung so als den westlichen Demokratien, die offensichtlich versuchen das Problem von Dekade zu Dekadet zu verschieben.
00:25:24: Also die Wertschöpfung entkoppelt sich sozusagen vom Faktor menschlicher Arbeit.
00:25:28: Das steht explizit.
00:25:30: Ja
00:25:30: und bei uns sind die Systeme immer noch darauf ausgerichtet auf den einen an ausmenschliche Arbeit finanziert zu werden.
00:25:36: Das ist sicherlich eine der ganz hohen Herausforderungen, die mit Robotik und KI zusammenhängen Und das hat ja potenziell enorme Vorteile und Fortschritte für die Menschheit, die es in sich birgt aber auch große Gefahren.
00:25:49: Wir sehen ja auch dass der Krieg eben immer weniger vom Faktor mensch geführt wird.
00:25:55: In Europa ist hier die Ukraine klar führend wahrscheinlich sogar in der freien Welt.
00:26:01: Auf der anderen Seite ist in dieser Technologie eben China auch die führende Macht im nicht demokratischen Lager.
00:26:07: Und du hast ja schon die Dark Factories angesprochen, auch wenn man das vielleicht nicht so als offene Information findet, ist es ja auch nur logisch davon auszugehen dass nicht nur Autos und Handys und Computer in Dark Factory produziert werden können sondern genauso waffen oder auch unbemannte Systeme Drohnen Kampfroboter Terminette wie man auch immer das bezeichnen möchte Und da sieht man eigentlich laufend auch Entwicklungen in die Richtung.
00:26:34: Ist es, also wenn hier China einen starken technologischen Fortschritt hätte in dieser Robotisierung?
00:26:42: In dieser Kriegführung mit künstlicher Intelligenz und Robotisierung des Schlachtfeldes wird das doch früher oder später zu einem sicherheitspolitisch ernsten Problem.
00:26:50: Also wir befinden uns dann im Rüstungswertlauf, in dem wir mithalten müssen und es uns nicht mehr leisten können dass man drei Monate an einem Panzer werkelt.
00:27:00: Ja, das ist völlig klar.
00:27:03: Dass diese Dimension geben ist also die Automatisierung des Kriegs, die du angesprochen hast, geht ja bis in die Produktion und die Logistik dahinter.
00:27:14: Das sind nicht nur die Kampfroboter oder autonomen Drohnen oder was auch immer da momentan ja diese Todesunoffensichtlich aus stabil hält oder eben im Hinterland genau das Öllager trifft oder, wie wir ja sehen sogar amerikanische Militärstützpunkte empfindlich treffen kann die man eben gegen diese modernste Technologien nicht mehr schützen kann.
00:27:37: Ich kann sicherlich also der Iran hat militärisch keine Chance aber das ist im asymetrischer Krieg weil der Iran hier Nadelstiche setzen kann, die keiner verändern kann und zwar immer Verteilter haben.
00:27:51: da ist China weit vorne.
00:27:53: ich halte Ich glaube tatsächlich, dass die Ukraine nicht nur in Europa vielleicht in einigen technologischen Bereichen sogar den Amerikanern überlegen, sondern aber die Chinesen sind viel weiter.
00:28:08: Was Produktionstechnologie betrifft ohnehin?
00:28:11: Und auch was die Systemtechnologie und die Kaide hinterbetrifft also in China sind ja die zivilen Weltmarktführer im Drohnenbereich kommen alle aus China hervorragende Systeme.
00:28:25: Und von den militärischen Drohnen ein paar kennen wir, da werden ab und zu ein paar offiziell vorgestellt.
00:28:33: Die Eckdaten sind natürlich mehr als beeindruckend also beispielsweise die Scheid-Drohnen oder die Gerberer von den Russen, die je nach Antrieb so um die tausendtausend fünfhundert Kilometer fliegen können.
00:28:47: in der Klasse fliegen die chinesischen vierenhalb Tausend Kilometer und haben wahrscheinlich, was die Steuerungs-Elektronik, die KI, die Autonomie betrifft noch ganz andere Fähigkeiten.
00:29:00: Was da im militärischen Bereich ist, das wissen hoffentlich die Amerikaner und die besser informierten Dienste.
00:29:07: Ich kenne mich im zivilen Bereich relativ gut aus.
00:29:09: ich habe auch ein bisschen in die Militärtechnologie reingeschaut.
00:29:16: Also ich weiß, was technisch möglich ist – relativ gut.
00:29:19: Ich kann nur an, was da schon militärisch lichteinsatzfähig bei den Chinesen ist.
00:29:23: Das würde ich nicht unterschätzen.
00:29:24: dagegen ist der Iran ein klein Kram.
00:29:29: Im Zusammenhang mit China wird ja auch immer sehr viel über Taiwan gesprochen.
00:29:33: Es ist auch offizielle Politik dass das eine Wiedervereinigung geben soll und es finden ständig Übungen manöver Stadt- und Drohgeberden in Richtung Taiwan.
00:29:44: gleichwohl spielt China auch Kontakte zur Taiwanese Politik, zur Taiwanese Wirtschaft aus setzt also auch im Endeffekt auf die Möglichkeit der politischen Übernahme würde ich mal sagen.
00:30:01: Also der oder Zersetzung je nachdem wie man es bezeichnen möchte.
00:30:05: Denn wenn ich mir einen intensiven Krieg vorstelle um Taiwan, dann ist es ja durchaus wahrscheinlich dass dabei auch wichtige Teile der zentralen Wirtschaftsaktoren, der Chipproduktion und so weiter Dark in Mitleidenschaft gezogen werden würden.
00:30:19: Und die chinesische Führung möchte wahrscheinlich nicht das ganz die Goldene Eier legt verletzen oder töten.
00:30:25: Insofern wäre natürlich das was auch der Kremlin in der Ukraine zuerst versucht hat nämlich politisch dort über Marionetten ihm genehme Parteien und Führer usw.
00:30:37: die Macht den Einfluss zu bewahren, das halte ich fast für wahrscheinlicher, obwohl ich da jetzt nicht der ganz große Regionalexperte bin aber dass das zumindest erstmal auch noch versucht wird.
00:30:48: und gleichzeitig bin ich der Meinung wenn Russland sehr schwach wäre instabil, wenn dort Chaos wäre und klare Führung.
00:30:55: Dann halte ich es durchaus auch für wahrscheinlich das China Richtung Sibirien Richtung Russland gehen würde und nicht nur die Gebiete, die einst Chinesisch waren ins Auge fassen würden sondern auch bis hoch zum Polarmeer und möglicherweise bis zum Oral gehen würde je nachdem wie viel Gegenwehr es gäbe.
00:31:13: denn ich glaube auch die russischen Ressourcen sowohl was im Boden liegt als auch landwirtschaftliches Potenzial passen glaube ich, würden ganz gut passend zu dieser chinesischen Strukturenwirtschaft und auch ja muss man sagen gewissermaßen auch das Balance nicht nur was allgemeine Demografie betrifft sondern auch das Geschlechterverhältnis.
00:31:33: und letztendlich dann vielleicht auch dieser Autarkie herbeiführen könnte, wenn die Kontrolle über eine Russlands direkt wäre.
00:31:40: Aber ich denke das hängt davon ab welche Gelegenheiten sich bieten ohne allzu großes Risiko da reinzugehen.
00:31:45: aber Putin hat ja sozusagen die ganzen Militäreinhalten, die ganze schwere Geräte alles was verfügbar war für die Ukraine verwendet.
00:31:53: Und das ist alles im europäischen Teil Russlands und nur minimal gibt es noch Material und Personal im fernen Osten und in Sibirien.
00:32:01: Siehst du da auch eine Wahrscheinlichkeit, dass so was passieren könnte?
00:32:03: Dass chinesische Militärpotenzial sich nicht nur auf Teilwahn richtet und andere Teile des Pazifikraums.
00:32:10: Also völlig klar ist das China ohnehin sehr strategisch denkt, auch auf was das betrifft.
00:32:18: also nicht nur militärisch ist auch vollkommen klar, dass Kriege der Zukunft hybrid geführt werden ja Lieferketten-Wirtschaftskriege und auch militärische Elemente natürlich viel Differenzierter gemacht werden können.
00:32:36: Cyberkrieg, Destabilisierung – all die Themen, die wir kennen bis hin zu jetzt mit diesen Drunnentechnologien natürlich Angriffen, die eben gar nicht in der Fläche sind sondern nallstiches setzen gegen die sich keiner wehren kann.
00:32:52: und was soll ich dann machen?
00:32:53: Ja das ist ja auch auf NATO-Ebene durchgespielt.
00:32:56: Was ist denn, wenn russische Drohnen mit dieser Technologie mal irgendwo in der NATO einen Angriff fliegen?
00:33:03: Was machen wir denn dann?
00:33:05: Fangen wir den von uns eigentlich als Abschreckung gedachten großen Schlag an gegen so ein Nadelstich.
00:33:13: Wie reagieren wir?
00:33:15: Wie können wir überhaupt nachweisen oder herkommen?
00:33:17: All diese Themen wird ja vorbereitet und auf der strategischen Ebene ist es ganz klar das China Hegemonialansprüche hat und seine Nachbarn komplett alle als Wasserhallen betrachtet.
00:33:29: So verhalten die sich auch, das machen sie momentan wirtschaftspolitisch, dass machen sie durch Einflussfaktoren, das Machen Sie durch geschickte Infrastrukturmaßnahmen.
00:33:40: in vielen Ländern, die mit China sehr eng kooperieren ist die Infrastruktur eigentlich komplett in chinesischen Besitz.
00:33:47: ich glaube Das ist ja so ein bisschen das uralte politische System, nicht unbedingt darauf aussehen dass sie jetzt überall ihre eigene Fahne in diesen Regionen stehen haben.
00:33:58: Da ist teilweise vielleicht die Ausnahme Ich würde es aber gar nicht überbewerten, das geht viel weiter.
00:34:04: Also ich gebe dir da völlig recht, dass die über Terwein hinaus denken und auf jeden Fall lokal hegemonial macht werden wollen Und dass Sie das sehr strategisch machen dass sie auch Optionen sicherlich ausloaten und dass Sie von wirtschaftspolitischen Maßnahmen bis eben zu tiefen Abhängigkeiten arbeiten, um dann Kontrolle auszümen.
00:34:29: Das tun Sie meines Erachtens bis zentrale Afrika also mit Sicherheit auch nach Norden.
00:34:36: Ob Sie das militärisch hinterlegen oder nicht?
00:34:38: Da werden Sie sehr klug sein!
00:34:40: Also ich habe in China viele Stimmen gehört dem ja sagten Das eigentlich auch bei den Militärstrategien.
00:34:48: Die Einschätzung vorherrscht, dass man Taiwan ohnehin bekommt.
00:34:52: das ist bei denen eigentlich schon erledigt weil man die Trends natürlich sieht.
00:34:58: Die Amerikaner schwächen sich immer mehr haben keine wirklich nachhaltigen Konzepte und da in der Region wird China immer stärker.
00:35:08: Die Parallelstrategie, weil ja die Chipproduktion aus Taiwan auch in Europa und in den USA selber aufgebaut wird.
00:35:19: Das heißt das unmittelbare strategische Interesse der Amerikaner an der Region wird ja auch durch eine Parallellstrategies wiederum etwas geschwächt.
00:35:29: Man geht ja offensichtlich oder man bereitet sich schon selber darauf vor dass man es möglicherweise nicht durchsetzen kann.
00:35:35: Was ja auch kluge ist muss man ja machen Und die Chinesen beobachten das natürlich alle.
00:35:41: Es gibt ein bisschen Zweifel, ob der Führerkult des jetzigen Präsidenten, der auch mit unklaren internen Säuberungen einhergeht, möglicherweise diese klugische Strategie ins Wanken bringt und da einer vielleicht ein bisschen ungeduldig wird.
00:35:57: Mit seiner geologischen Uhr und sagt jetzt will ich es aber haben.
00:36:02: Da gibt's ernste Bedenken, aber momentan muss man einfach sagen zu den ganzen Fragen die wir vorher diskutiert haben China kann sich zurzeit nur selber an beiden stellen.
00:36:12: Ansonsten machen wir Politik, vor allen Dingen dieser amerikanische Präsident zugunsten Chinas, schwächen uns selber und die müssen eigentlich nur die Hand aufhalten und ihre kluge nachhaltige geduldige Strategie durchziehen.
00:36:26: Und wenn sie die Geduld nicht verlieren, wird das falls wir nicht endlich strategische Gegenantworten finden natürlich genauso weitergehen.
00:36:36: Das ist natürlich genau das, was wir auch versuchen als Allianz-Därker hier im Deutschen Diskurs der deutschen Politik und auch Richtung Regierung zu verankern.
00:36:45: Dass wir strategischer werden müssen und der Sicherheitsaspekt immer zentral sein muss.
00:36:51: Noch mal zur chinesischen Strategie!
00:36:53: Ich weiß nicht inwiefern dass in den Plänen entsteht aber mir kommt es auch so vor wenn jetzt aus chinesischer Sicht Wir hier die militärische und auch die technologische und wirtschaftliche Führungs- oder Spitzenrolle schon eingebüßt haben, dann stehen wir doch zum Beispiel im Bereich Kapital noch relativ gut da in Europa.
00:37:16: Das sind immer noch relativ wohlhabend.
00:37:18: Und bei mir kommt dann immer das Gefühl auf, bei diesen ganzen Sachen angefangen von Temu und bis über sogar chinesische Mafianetzwerke und alles Mögliche was in chinesischer Hand ist in der europäischen Wirtschaft, dass es da letztlich auch darum geht, das Kapital aus Europa rauszuziehen und auch diesen Trumpf langsam erodieren zu lassen.
00:37:41: Gibt's dazu Analysen die dir bekannt sind?
00:37:45: Relativ unsichtlich.
00:37:47: Also Kapital abziehen wahrscheinlich nicht, das ist eher Know-How abzuziehen weil das Kapital ist da nicht das Problem.
00:37:54: aber natürlich haben die zwei Speerspitzen, die eine ist Infrastruktur, die sie ja überall besitzen wollen und das zweite ist Know-how bezieht des technologisches know how dass Sie kaufen.
00:38:11: Und das Problem ist sicherlich, dass wir in unserer Ordnung natürlich immer noch von offenen Weltmärkten ausgehen.
00:38:20: Von liberalen Regeln und dass wir sagen, wir überlassen Strategie eigentlich den Partikularinteressen.
00:38:33: Wenn dann also ein Gesellschafter sagt, China zeigt mir hier X für mein Aktienpaket.
00:38:39: Dann sagen wir das ist in Ordnung.
00:38:41: Das ist die Entscheidung dieses Gesellschafters oder der Aktionäre.
00:38:46: und wenn ein Land sagt ich lass hier einen Flughafen oder einen Hafen von China bauen mit entsprechenden Verträgen und was alles dran hängt und sagen wir dass es in Ordnungen war weil wir Partikularinteressen nicht strategisch bündeln sondern davon ausgehen, dass sich das im freien Wettbewerb auf freie Märkten organisiert und zu guten Ergebnissen führt.
00:39:10: Die unsichtbare Hand und was wir da so alles gelernt haben, die auch viel klügerere Dinge gesagt hat unter anderem auch die Rolle des Staates.
00:39:20: Da müssen wir jetzt natürlich fragen ist das noch strategisch?
00:39:24: Kann das überhaupt strategisch sein?
00:39:26: Ist es zu strategischem Handeln?
00:39:29: Auf der Ebene, auf der wir es jetzt sehen in der Lage, weil wir das Brancheninteressen sich vielleicht strategisch organisieren können.
00:39:37: Ob sie das aber mit nationalen oder regionalen strategischen Interessen verknüpfen?
00:39:43: Das ist schon die andere Frage.
00:39:45: Aber vielmehr wird auch da nicht möglich sein.
00:39:48: Also so gesamtstrategisch wie es da aufgestellt wird, sind wir nicht wettbewerbsfähig.
00:39:57: Es wird also ohne Führung auch von staatlicher Seite und gesetzlich flankiert wohl kaum möglich sein.
00:40:05: Und hier kommt natürlich auch in Europa, Deutschland eine Schlüsselrolle zu.
00:40:09: Da ist zu hoffen dass die Trendwende einleiten können bevor uns vielleicht irgendwann das Häftes Handelns aus der Hand genommen ist weil wir schon so abgehängt sind dass es zu spät ist noch effektiv entgegenzusteuern Und vielleicht in Hoffnungsschimmer ist eben diese Vision auch von das kanadische Premier Jesus Karni, dass jetzt sozusagen die Mittelmächte sich zusammentun müssen eigentlich alle kleinen, alle die nicht zu den ganz großen gehören.
00:40:34: Das letztendlich hier Europa als verlässlicher Akteur wo zumindest im gegenseitigen Verhältnis noch die Spielregeln gelten können, auch wenn man es nicht mehr universell auf alle anwenden oder von denen erwarten kann Schon länger nicht.
00:40:47: Sieht man doch jetzt ziemlich viel an was an Handelsverträgen gemacht wird, was an bilateraler und multilateraler Aktivität hier passiert?
00:40:54: Das sind schon Dinge die sonst Jahre Jahrzehnte gedauert haben, die in Monaten über die Bühne gehen.
00:41:00: Das sind ermutigende Signale auch gerade im Zuge des Iran-Krieges,
00:41:06: was sich auf einmal
00:41:08: an Windows of Opportunity entstanden ist.
00:41:11: Vielleicht noch mal zum Thema Autarkie.
00:41:13: Wir sind wahrscheinlich noch nicht so weit oder müssen es vielleicht auch nicht sein komplett autark werden zu wollen als Europa, aber dieses Ziel zu verankern eben in den Schlüsselbereichen die Abhängigkeit zu reduzieren.
00:41:26: Um nicht in der Erpressbarkeit zu geraten um nicht von außen sozusagen in Wirtschaftskrisen gestürzt werden zu können das ist glaube ich etwas was sich jetzt wirklich durchsetzen muss.
00:41:37: und da müssen glaube ich auch verschiedene gesellschaftlich- und politische Ruppierungen Alle lieb gewonnenen Steckenpferde vielleicht aufgeben und sich bewegen, sei es jetzt beim Thema Wärmepumpen und Erneuerbare.
00:41:51: Vielleicht bei konservativen und liberalen Kräften oder sei's jetzt beim Fracking in Europa, bei den Grünen und bei verschiedenen auch beim Festhalten an alten Industrien im Bereich der Sozialdemokratie.
00:42:04: Ich glaube wir müssen für das große Ganze hier ermutig sein!
00:42:08: Wie bewertest du die Chancen dafür dass diese Einsicht reift?
00:42:12: In der Politik.
00:42:13: Siehst du auch Anzeichen dafür aktuell, dass es hier Fortschritte gibt?
00:42:18: Oder ist das noch zu wenig?
00:42:20: Also ich sehe interessanterweise bei meinen Kontakten in die Politik, die so bis eine Ebene unter Top-Ebene persönlich reichen keinen Mangel an Erkenntnis und auch keinen Mange an Expertise solche Themen zu denken.
00:42:44: Da ist der Unterbau noch ziemlich gut besetzt.
00:42:47: Schlechtbesetzt sind wir in der Politik mit Fachexpertise in Ökonomie, Technologie, Naturwissenschaften, Märkten und dergleichen.
00:42:56: Politische Strategie eigentlich eher weniger.
00:42:59: Das ist ein Defizit das glaube ich erforderlich ist.
00:43:03: die Politik hat in Europa das fachliche Know-how an die Wirtschaft ausgelagert merken wir jetzt schmerzlich, weil konkrete Maßnahmen und feste mir jetzt an der Stelle wo es um konkrete Massnahmen geht werden dann auf den üblichen Lobbywegen erarbeitet.
00:43:23: Und dann sind wir wieder bei dem Problem dass wir dann Partikularinteressen unterstützen und nicht strategisch arbeiten.
00:43:29: da wäre glaube ich dringend etwas notwendig was die Chinesen ja in Form einer großen Institution ist ein Superministerium das für alle Planungsprozesse zuständig ist und das ist interdisziplinär besetzt auch mit Fachleuten, die eben wissen wie funktioniert ein Stromnetz, Ingenieure, Physiker, Chemiker, Ökonomen, Sozialwissenschaftler.
00:43:55: Alle möglichen.
00:43:56: So was sollte man glaube ich unbedingt schaffen Und auch gut bezahlen werden noch Leute Interesse daran haben.
00:44:04: also wir brauchen eine Denkstube die eben nicht nur politische Strategie denkt.
00:44:09: Ansonsten glaube ich dass auf europäische Ebene entschieden wird.
00:44:17: Wir müssen und das ist wahrscheinlich in der politischen Strategie, es ist auch allen klar aber das ist nach wie vor ja seit seit vierzig-fünfzig Jahren in Europa das Problem.
00:44:28: alle wissen dass wir in dieser sich verändern globalen Welt europäischer Größenordnung brauchen und die wirkliche Macht gibt man an Europa aber nicht ab sondern man gibt an Europa eigentlich nur bestimmte Regulierungsaufgaben ab, vor allen Dingen was Handelsbeziehungen dergleichen betrifft.
00:44:55: und ja ich beauftrage in Brüssel Regulierung.
00:44:58: Was kriege ich Regulierung?
00:44:59: Und dann wundere ich mich dass sich da mehr als Regulieren nicht kriegen.
00:45:04: Da muss sicherlich was passieren.
00:45:05: Also das muss auf europäischer Ebene, wenn ich jetzt auch sage so eine Institution die wirklich wie bei den Chinesen auch fachlicher arbeitet, strategischer arbeitet, die richtige kleine Macht und dergleichen.
00:45:16: Das muss sofort auf europärischer Ebne passieren.
00:45:19: vielleicht kommt sowas als Inkupation im Verteidigungsbereich Und das ist möglicherweise dann auch relativ schnell industriepolitisch und strategisch auszuwollen.
00:45:36: Wenn wir es schaffen, dass wir als Europäer gemeinsam denken, gemeinsam planen – auch vor allen Dingen mal wenigstens die Ziele und Notwendigkeiten erkennen kann das sehr schnell gehen weil in der Ausführung was die Ressourcen betrifft, die entsprechenden Know-how, die Kapazitäten und auch das Kapital sind wir nach wie vor hervorragend aufgestellt.
00:45:55: Ganz hervoragend, wir müssen es nur organisieren und diese Organisationen auf europäischer Ebene wäre meines Erachtens der Dealbreaker für die ganze Geschichte.
00:46:06: Der aber dick ist nicht.
00:46:07: also dann müssen... Wir haben über Particularinteressen gesprochen das heißt da müssen auch nationalstaatliche Interessen zurücktreten.
00:46:14: Da kann's nicht darum gehen dass Europa sich wieder als Verteiler von allen möglichen Wohlfahrtsgewinnen sieht, sondern einfach mal erkennt ich habe hier ein Problem.
00:46:25: Ich kann nicht nur Vorteile verteilen, sondern ich muss wie die Chinesen leisten, ich muss einfach leisten.
00:46:32: und wie gesagt in der Verteidigung könnte es vielleicht auch gelingen wobei auch da sehen wir ja dass die ersten Ideen hier gemeinsam Technologien zu entwickeln gemeinsame Projekte zu machen wieder daran scheitern, dass irgendwo eine mächtige Lobbio oder eine mächliche Familie oder ein mächtiges Unternehmen in Frankreich, in Deutschland und UK die Hand hebt und sagt aber ich will die Aufträge haben.
00:46:57: Und dann ist es wiederum die falsche Denkweise.
00:47:00: Wer die Aufträge bekommt, das ist ne Sacheinsteinung, die ganz hinten steht und nicht am Anfang.
00:47:06: Ja schon vor fünfundzwanzig Jahren hat mein Dozent an der FU Berlin Ich war am Ottosul-Institut, aber habe viele Scheine aus dem Europainstitut gemacht.
00:47:15: Das war Siegfried Torno hat gesagt dass eigentlich diese kleinen Staaten die es in Europa gibt im eurasischen Maßstab jetzt betrachtet ja Die konnte sich nur halten weil die ganz großen militärische Bedrohungen wie die Mongolen und so weiter eben gestoppt werden konnten oder auch die Osmanen später gestoppt werden konnten weiter östlich, weiter südöstlich.
00:47:41: und selbst das ist dann oft nur gemeinsam gelungen wie etwa bei Wien in dem sich dann auch europäische Nationalstaaten zusammengetan haben.
00:47:49: Das heißt wenn es diese großen Gefahren gibt möglicherweise Egymonialbestrebungen die sich auf ganz Europa erstrecken etwa von China wenn es so weit käme Dann wäre es auch heute nicht möglich das nationalstaatlich zu machen, sondern dann würde sozusagen die europäisierung zum sicherheitspolitischen Imperativ.
00:48:19: Und das ist heute nicht anders als vor siebenhundert Jahren oder vor dreieinhalb Fünfzig Jahren.
00:48:27: und ja ich denke diese Einsicht so So, nicht ganz neu sie auch ist.
00:48:33: Die muss reifen und die muss zu dem Sense of Urgence führen hier voranzugehen.
00:48:38: Und ich hoffe das jetzt... Ich glaube dass auch diese letztendlich Abwahl-Orban in den Ungarn möglicherweise diese Blockadepolitik sozusagen auch erschwert, die im Europäischen Rat gefahren worden ist und ich hoffe da sich hier auch mehr Möglichkeiten auftun mit Reformen und willmutigeren Entscheidungen.
00:49:00: All das kann aber auch nur gelingen, wenn Deutschland proaktiv das Ganze mitgestaltet und von Proaktiv selbst versteht.
00:49:06: Dass es hier auch einige Dinge tun muss die vielleicht ein bisschen erklärungsbedürftig sind bei der Bevölkerung und die aber absolut notwendig sind um in Freiheit und Sicherheit weiter leben zu können.
00:49:22: Ich danke
00:49:23: dir sehr für dieses heutige Gespräch strategischen Einsichten und mit den tiefen Einblicken, die du hast in diese Entwicklungen.
00:49:33: Und ich darf mich bei unserem Gast bedanken und hoffe dass wir uns mal wiedersehen!
00:49:38: In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Tag und bis zum nächsten Mal!
00:49:43: Danke für das Gespräch und die Einladung!
00:49:46: Sehr gerne!
00:49:47: Liebe Zuschauer vielen Dank fürs Zusehen heute.
00:49:50: Ich hoffe, das Interview hat Ihnen gefallen und wenn das so ist dann würde ich mich über ein Like freuen und wenn Sie unseren Kanal abonnieren damit sie auch in Zukunft keines unserer Videos und Interviews mehr verpassen.
00:50:01: Außerdem können Sie natürlich die Erstellung weiterer Videos und die Weiterentwicklung unseres Kanals auch finanziell unterstützen und finden Informationen dazu und über unseren Kanal in der Videobeschreibung.
00:50:12: Vielen Dank nochmal fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal!
Neuer Kommentar